Kabale und Liebe
von Friedrich Schiller
für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren
»Ich liebte.
Unglücklich musste ich werden, das wusste sie. Also leichtsinnig war sie nicht, dumm war sie nicht, sie war nur ein Teufel.
«

Ferdinand („Ich liebe!") liebt Luise, und Luise („Du hast den Feuerbrand in mein junges Herz geworfen!") liebt Ferdinand. Luises Vater („Brav, meine Luise!") liebt Luise aber nicht Ferdinand. Der Präsident („Wenn ich auftrete, zittert ein Herzogtum!") liebt seinen Sohn Ferdinand , aber Ferdinand liebt nur Luise. Lady Milford („Ich lasse alle Minen sprengen!") liebt Ferdinand, aber Ferdinand liebt nur Luise. Sekretär Wurm („Meine Ansprüche waren so gut als unterschrieben!") liebt Luise, aber niemand liebt Sekretär Wurm. Wurm und Präsident lieben die Macht, aber Ferdinand liebt die Freiheit. Ein Liebespaar gerät in eine rasende Maschinerie von Intrige, Eifersucht und Gier. Herz oder Hirn?
Ein Sohn aus einflussreichem Hause läuft Amok. Keiner der Beteiligten ist sich einer Schuld bewusst, jeder verweist auf die Fehler des anderen.
Aber wer ist denn nun schuld? Wie konnte es zu der furchtbaren Katastrophe kommen und wer hätte sie abwenden können?
In einem 80-minütigen Konzentrat des Schillerschen Klassikers rekonstruiert das Ensemble die Ereignisse, die zu dem tödlichen Ende führten.
Mit Nadja Brachvogel, Martin Horn, Matthias Ohner, Julia Schwarz und Manfred Weissensteiner

Musik: Robert Lepenik
Kostüme: Liesl Raff
Bühne und Licht: Clemens Zabini
Dramaturgie: Katharina Grilj

Regie: Manfred Weissensteiner

Dauer: ca. 80 Minuten

In Kooperation mit TaO! - Theater am Ortweinplatz.
Foto: Nestroy
Foto: Nestroy
Foto: Nestroy
Foto: Nestroy
STELLA 2008, Darstellende.Kunst.Preis als bestes Jugendstück

theater
landPREIS 2007 als beste steirische Theaterproduktion

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Pressestimmen

»GRAZ. „Eigenständiger Zugriff auf die klassische Vorlage, Besonderheit der dramaturgischen Aufarbeitung, erfrischende Aufbereitung für ein junges Publikum", schwärmte die Jury: Gratulation dem TaO! und dem Theater Mundwerk, die für ihre Gemeinschaftsarbeit „Kabale und Liebe" als herausragende steirische Off-Produktion gestern den Theaterland-Preis 07 (7000 Euro) erhielten.«

Kleine Zeitung

 
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Foto: Nestroy